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die Feuerwehroldtimer in Dokumentation

___________________________________________________ Legende ________
Mechanische Leiter nach System Nier  54er Löschgruppenfahrzeug LF 15 - H3A  
Löschgruppenfahrzeug LF 16 - W50 
 Tanklöschfahrzeug TLF 16 - Mercedes Benz 
Tanklöschfahrzeug TLF 16 - W50  59er "Porsche Diesel Junior" und Anhänger TS4 
Pulveranhänger  CO 2 Anhänger 120 HA 
 Schaumbildneranhänger SBA 4,5 










   

Biografie



       Fabrikdirektor der Kammgarnspinnerei "Heinrich Dietel"

      
Guido Willibald Nier                      
      
(1865-1945)
        
2. Oberführer von 1890-1891
          1. Oberführer von 1892-1908
          Ehrenkommandant der Feuerwehr Wilkau 1908-1945                      
                                                                                                         







Junge Jahre

Geboren wurde Kamerad Guido Willibald Nier im Jahre 1865,  am 2. Januar, in Zwickau/Sa. 1886 absolvierte er die königlich sächsische Werkmeisterschule in Chemnitz mit der silbernen Preismedaille. Seinen Weg nach Wilkau fand er im Anschluss an sein Studium, er arbeitete seit seinem erfolgreichen Abschluss als Betriebsingenieur in der  Kammgarnspinnerei Heinrich Dietel. Gleichzeitig mit seinem Umzug nach Wilkau trat er vermutlich 1886 der Freiwilligen Wehr bei.


Führungsqualitäten

Zum Jahr 1892 wurde er zum Technischen Direktor der Kammgarnspinnerei Heinrich Dietel ernannt und begleitete diesen Posten bis 1934. Mit der Dienststellung des Technischen Direktors verbunden war die Leitung der Dietelschen Betriebsfeuerwehr. Ein ebensolcher Beweis für seine Qualitäten, Menschen voran zu bringen, war seine Bestimmung zum 1. Oberführer der Feuerwehr der Gemeinde Wilkau. 

   
seine Lebenswege          
  
Einen weiteren Schwerpunkt in seinem Leben bildete der Dienst beim sächsischen Militär, wo er den Rang des Majors der Landwehr der Reserve Nr.107 im  Infanterieregiment 346 erwarb. Im Jahr 1916 wurde er mit dem Ritterkreuz des königlichen sächsischen Militär-St.-Heinrich-Orden beliehen. Weitere ehrenvolle Auszeichnungen folgten in den Jahren bis zu seinem Tode 80jährig im September 1945, darunter war eine weitere Stufe des Ritterkreuzes oder auch die goldene sächsische Feuerwehrmedaille zum 40jährigen Dienstjubiläum in der Feuerwehr zu Wilkau im Jahr 1926. Guido Willibald Nier lebte bis zu seinem Tod in seinem Wilkau-Haßlauer Wohnhaus (heute Rudolf-Breitscheid-Straße 13) und wurde auf dem Michaelisfriedhof in Wilkau beigesetzt.


große Verdienste für die Feuerwehr

Neue Häuser, große Fabriken, gewichtige technische Errungenschaften. Die Feuerwehr musste ihre Ausrüstung der Industriellen Revolution anpassen, um weiterhin den Feuerschutz sicherstellen zu können. Guido Willibald Nier war bei der Entwicklung einer fahrbaren,
                                                                          
Mechanischen Leiter für unserer Feuerwehr federführend. Er, seineszeichen technischer Direktor bei der Fabrik "Heinrich Dietel" in Wilkau und 1.Oberführer der Freiwilligenwehr,
betreute die Entwicklung und war
maßgeblich bei der Umsetzung der Pläne und dem Bau der Leiter in den Werkstätten der Kammgarnspinnerei beteiligt. Hier spielte zweifelsfrei seine beim sächsischen Militär gesammelte Erfahrungen im Lafettenbau für Geschütze eine gewichtige Rolle. Sein Engagement für den Leiterbau endete mit der Namensgebung dieser überregional vertriebenen und verwendeten Mechanischen Leiter - "Nier-Leiter". Sein System an Feuerlöschgeräten umfasste weitere Ausrüstungen und Fahrzeuge, wie beispielsweise Hydrantenkarren.
 

unvergessene  Persönlichkeit

Über seinen ganzen Lebensabschnitt in Wilkau, später auch im vereinigten Wilkau-Haßlau, hinweg war er stets mit dem Feuerwehrwesen eng
verbunden, im Alter von 13 Jahren wurde er zum Zeugen der Zeit bei der Gründung unserer Feuerwehr zu Wilkau
1878. Er blieb durch seine zielstrebige Arbeit für die Feuerwehr nahezu jedem Kamerad in Erinnerung, es ist uns allen eine Ehre, seine uns hinterlassene Feuerwehrtechnik zu erhalten und zu pflegen.


weiter Fakten zur Geschichte der
Wehr lesen Sie in der Chronik
   
   
   

Major Nier 1916
 
 Familienbild um W. Nier

 Major zur Auszeichnung
der Truppe
Steigerzug um 1925





Rußland 1916
Rußland 1916
Beratung im MilitäreinsatzSpritzenzug um 1900


 Mechanische Leiter "Nier-Leiter" 




Schauübung zum Verbandstag 1927
aufgestellte Nier- Leiter um 1928
Präsentation


_______________________________________________________________ technische Daten ________
 
  • Baujahr 1901
  • zusammengelegt 7 Meter
  • im Freistand bis 10 Meter
  • angelehnt 13 Meter
  • mit Aufsteckleiter 15,5 Meter
  • Gewicht 650 kg
  • Gebaut wurde die Leiter nach Plänen des Ehrenkommandanten und Oberführer der Feuerwehr Wilkau, Fabrikdirektor Guido Willibald Nier.
  • Die Leiter wurde nach den Grundsätzen gebaut, den Schwerpunkt tief zu legen, mit dem Ziel, des erleichterten Transport in bergigem Gelände. Als Erweiterung des damaligen Löschzuges zur Brandbekämpfung diente der ebenfalls von Kam. Nier entwickelte Hydrantenwagen, zu sehen unter der Historientechnik.
 


_______________________________________________________________ Fahrzeugbilder ________
  
Nier-Leiter und LF 15 H3A 2003  aufgestellte Leiter von 1901


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau Mechanische Leiter (chs)
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 Oldtimer Löschgruppenfahrzeug LF 15


    
 IFA Horch H3A
Baujahr 1954
Leistung 80 PS

   >> LF15 in der BOS-Fahrzeugdatenbank << 



______________________________________________________ Fahrzeuginformationen ________
    
  • Baujahr 1954 bei den Horch-Werken in Zwickau
  • der H3A LF 15 besitze eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 1500 Liter Wasser/Minute bei 8 Bar
  • der Horch H3A Lf 15 bildet den Vorgänger zum Löschgruppenfahrzeug IFA LF 16 S4000
  • 1954 - 1960 Einsatz bei der Berufsfeuerwehr Wilhelm-Pieck Stadt Guben 
  • 1960 - 1979 Freiwillige Feuerwehr Wilkau-Haßlau
  • 1979 - 1992 eingesetzt bei der betrieblichen freiwilligen Feuerwehr des VEB ELMO in Thurm
  • Herbst 1997, Rückkauf des Fahrzeuges und Restauration
        

LF 15 H3A zum Festumzug 2003 anlässlich
des 125-Jahr-Jubiläum

      



___________________________________________________ technische Daten und Ausrüstung ________
 
 
 
 
   





    

IFA Horch H3A LF15
Pumpenleistung: 1500 l Wasser/min bei 8bar Druck ausgerüstet mit einer Feuerlösch-Kreiselpumpe mit Wasserringpumpe im Heck
Motorleistung: 80 PS, Hubraum 6024 cm3, dieselgetrieben
Geschwindigkeit: 60 km/h mit 5-Gang Wechselgetriebe
Gewicht: 7270 Kg zul. Gesamtgewicht und 2500kg Nutzlast
Hersteller: Horch Werke Zwickau
Aufbauhersteller: Feuerlöschgerätewerke Luckenwalde
Mannschaft: 1:8
Wassertank: 300 Liter Löschwasser
Fahrzeugmaße: 7.07 m Länge, 2,2 m Breite, 2,78 m Höhe
Besonderheiten: die komplette feuerwehrtechnische Beladung auf dem Stand von 1954 ist vorhanden

        
 
 
 
 



_______________________________________________________________ Fahrzeugbilder ________
   

 LF 15 mit Anhänger TS 8/8 2003 LF 15 mit Traktor  Porsche Diesel
und Anhänger TS 4 2006
 LF 15 zur XV. Feuerwehrsternfahrt
Schlema 2003


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau LF15 (chs)
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 Oldtimer Löschgruppenfahrzeug LF 16/LSG


    
IFA W50 L
Baujahr 1987
Leistung 125 PS

  
    



___________________________________________________ technische Daten und Ausrüstung ________
    
  • Löschgruppenfahrzeug LF 16 mit einer Pumpenleistung von 1600 Liter Löschwasser bei 8 bar, mit eingebauten Löschwassertank 200l und Schaumbildnertank 200l, 9 Mann Besatzung
  • Hersteller des Fahrzeuges W50 waren die IFA Automobilwerke Ludwigsfelde
  • Hersteller des Aufbaus waren die Feuerlöschgerätewerke Luckenwalde/DDR
  • bis 31.01.1992 eingesetzt bei der Betriebsfeuerwehr des BAC Cainsdorf, der SDAG Wismut
  • zur Ausrüstung speziell zu diesem Fahrzeug gehört ein Leichtschaumgerät LSG im Ersatz für eine TS 8/8
  • im Einsatz war das LF 16 bei der Feuerwehr Wilkau-Haßlau  vom Februar 1992 bis zum April 2007
  • zum 01.12.2007 erfolgte die Übergabe an den Oldtimerverein der Feuerwehr Wilkau-Haßlau

 



_______________________________________________________________ Fahrzeugbilder ________
   


Gruppenfoto mit LF 16 2002
 zum Einsatz 2004 LF 16 + TLF 16 zur Oldtimerschau
in Wilkau-H. 2010


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau LF 16 (chs)
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 Oldtimer Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 Mercedes


    
 
Mercedes-Benz
Aufbauhersteller Metz
Baujahr 1966

 
  >> TLF in der BOS-Fahrzeugdatenbank << 



___________________________________________________ technische Daten und Ausrüstung ________
 
  • Tanklöschfahrzeug mit einer Pumpenleistung von 1600 Liter Löschwasser pro Minute bei einem Druck von 8 bar, eingebauter Löschwassertank mit 2400 Liter, Ausrüstung zum Einsatz von Löschschaum, 1:5 Mann Besatzung
  • Aufbauhersteller ist die Firma Metz/Karlsruhe
  • 1991 erfolgte die Übergabe durch die Feuerwehr Griesheim/ Hessen an unsere Wehr
  • 2006  Außerdienststellung mit anschließender Weitergabe an den Verein "Historische Technik Culitzsch e.V."
   





_______________________________________________________________ Fahrzeugbilder ________


 

TLF 16 2003
zum Einsatz 2003
 Oldtimerschau Wilkau-H. 2010


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau TLF 16 Mercedes (chs)
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 Oldtimer Tanklöschfahrzeug TLF 16 W50


  

IFA W50 LA
Baujahr 1981
Leistung 125 PS

  



___________________________________________________ technische Daten und Ausrüstung ________
 
  • Baujahr 1981
  • Tanklöschfahrzeug TLF 16 mit einer Pumpenleistung von 1600 Liter Löschwasser bei 8 bar, mit einem eingebautem Löschwassertank 2000l und einem Schaumbildnertank 500l, 6 Mann Besatzung
  • Hersteller des Fahrzeuges W50 waren die IFA Automobilwerke Ludwigsfelde
  • Hersteller des Aufbaus waren die Feuerlöschgerätewerke Luckenwalde/DDR
  • im Einsatzdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr in Königstein/Sa bis 2008 www.ff-koenigstein-sachsen.de
  • 2008 Übergabe an  den Oldtimerverein der Feuerwehr Wilkau-Haßlau
 


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau TLF 16 W50 (chs)
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 59´er "Porsche Diesel Junior" mit Anhänger TS4


   
Porsche Diesel Junior
Baujahr 1959
Leistung 14 PS

Tragkraftspritze TS 4
Baujahr 1938
Leistung 15 PS

 
   



___________________________________________________ technische Daten und Ausrüstung ________
     
  • Gespann aus einem ´59er Schlepper "Porsche Diesel Junior"  mit 14 PS und einem Tragkraftspritzenanhänger TS mit kompletter feuerwehrtechnischer Beladung um 1935 in der Farbe grün der Feuerlöschpolizei
  • die TS 4 leistet 400 Liter Löschwasser pro Minute bei 8 bar, besitzt einen  2 Zylinder "DKW" Motor mit 15 PS bei 3000 U/Min und wurde von der Firma "Carl Metz" im Jahr 1938  hergestellt
  • der ursprüngliche Standort der TS 4 war das Flugzeugausbesserungswerk Basser am Flugplatz Zwickau, in welchem zu Kriegszeiten Jagdflugzeuge überholt wurden
  • gepflegt wird das Gespann von dem Wilkau-Haßlauer Kameraden Sven Windisch, restauriert wurde der Anhänger und die Tragkraftspritze TS 4 vom Kameraden Dieter Koch
       


Anhänger TS 4 in Betriebstellung mit vorgeklappter Achse
  
     



_______________________________________________________________ Fahrzeugbilder ________
   

 Festumzug in Zschorlau/Erz. 2006Feuerwehrfest Wilkau-H. 2010
 Ansicht von Hinten  (2006)


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau Anhänger TS 4 (chs)
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 Oldtimer Pulveranhänger PG 210 HA


    
  • Baujahr 1980
  • 210 kg Universalpulver
  • Druckluftflasche 20 Liter
  • 2 Druckschläuche  D je 30 Meter mit Löschmittelauswurfsvorrichtung
  • Hersteller VEB Feuerlöschgerätewerk Apolda
  • Außerdienststellung 2001
  • Übergabe an den Oldtimerverein der Feuerwehr


 
    


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau Anhänger Pulver (chs)
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 Oldtimer CO2 Anhänger 120 HA                                                            


   
  • Baujahr 1980
  • Hertsteller sind die VEB Feuerlöschgerätewerke Apolda/DDR
  • Vierflaschengerät á 30 kg Kohlendioxyd
  • Außerdienststellung im Jahr 2009

     
   


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau Anhänger CO2 (chs)
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 Oldtimer Schaumbildneranhänger SBA 4,5


   
  • Baujahr 1979
  • 450 Liter Schaumbildner zur Erzeugung von Löschschaum
  • Zumischer, Schaumrohre und Zubehör
  • Außerdienststellung im Jahr 2009


   


Oldtimerfahrzeuge Wilkau-Haßlau SBA 4,5 (chs)
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Weitere Technik der vergangenen Feuerwehrzeit finden Sie in der Historientechnik.







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